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Acrokopf

Zündungsschalter für Rauchpatronen

Ich habe 2 verschiedene Systeme entwickelt welche für unterschiedliche Voraussetzungen und damit verbundene Einbausituationen geeignet sind.

Einmal ein völlig unabhängiges autarkes System, welches mit separaten Akku, Empfänger und Schalterbaustein versehen ist. Dieses benutze ich bei meinem SZD-59 zur Zündung der Rauchpatronen an den Flügelenden, anstecken und fertig. Die beiden Empfänger sind ebenfalls auf meine Sender gebunden und geben auf Kanal 1 den Impuls zur Zündung.

R1

autarkes System, mit Patronen-Halter und Randbögen nur 110g ( ohne Rauchpatrone )

In der silbernen Spitze sind alle nötigen Komponenten verbaut, der 2-bahnige 3-Stufenschalter erfüllt folgende Funktionen, einmal schaltet er den Empfänger aus /ein / ein.  Zum zweiten  schaltet er zwischen aus / Testlampe ein / und Zündung ein, hin und her.

Hier der handgezeichnete Schaltplan

R2

Schaltplan autarkes System

R3R4

     

            RX-6 Light Empfänger                         2 Zellen Lipo Akku

 

Zu Beginn meiner Testreihe, jetzt schon 2 Jahre her, benutzte ich als Schalterbaustein immer einen kleinen Shocki Bruschles Regler. Diese sind sehr klein und leicht und in meinem Fundus leicht zu finden gewesen. Auch sehr gute Erfahrungen habe ich mit dem bei Conrad erhältlichen Schalterbaustein gemacht.

Nun kommen wir zu einer der 2. Variante die ich für Schauflugveranstaltungen für meine Schaumwaffeln gefertigt habe. Diese Variante unterscheidet sich darin, dass die Bausteine in einem kleinen Holzkästchen verbaut sind und nur aus wenigen Elementen bestehen. Dieser wird dann direkt an den Flugempfänger angeschlossen und zentral im Modell an den Empfänger bzw. Antriebsakku-Balanceranschluß angeschlossen. Dabei wird je nach Spannungslage des Schalterbausteins ( Brushless Regler ) in meinem Fall 7.4 V abgenommen. Ein 3-Stufenschalter, der hier dann nur 1-bahnig sein muss reicht zum Einschalten und Testen, sowie zum Umschalten auf Zündung. Zwei abgehende Uni-Stecker führen dann direkt zu den Zündern außen am Flügel. Dabei ist jedoch eine Kabelführung durch Rumpf und Flügel bis zu den Rauchpatronen notwendig.

R5

hier die Komponenten die für die Version 2 benötigt werden, alles bei Conrad zu erhalten.

R6

alles in einem kleinen Holzkasten verbaut

 

Nun wird schnell klar welche Vor und-Nachteile jedes System bei den sehr unterschiedlichen Voraussetzungen im Modell hat.

Auflistung: 1. Autarke Variante

Vorteile:

keine Kabelführung

 keine zusätzlichen Stecker an den Flächenübergängen außen und innen

 sehr sehr leicht, reines Technikgewicht für Empfänger, Schalter Akku usw. ca. 30g

 

Nachteile:

 Akkupflege

 etwas höhere Kosten für 2 kleine Empfänger und 2 Akkus 100mAh siehe Bild oben

 ein Kanal (1-6) muss bei der Empfangs-Anlage zur freien Verfügung stehen

 

Auflistung: 2. Variante (zentral )

Vorteile:

 Stromversorgung aus dem vorhandenen Akku

 niedrigere Kosten

 

Nachteile:

 Lange Kabelführung mit mehreren Stecksystemen

 höheres Gewicht

  • bei Verwendung der Conrad Schalterbausteins muss auf die Spannungslage des Empfängers geachtet werden laut Hersteller nur bis 6 V geeignet, dann macht wieder die Verwendung eines Brushless Regler einen Sinn!

 

Ulf Reichmann

 

 

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