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38. DM Semi-Scale/Scale in Wittlich

Ein Gastbeitrag von Teilnehmer und Autor Heinz-Robert Früh

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An diesem Wochenende gab es gleich mehrere Premieren,

der Verein Lieserfalken (www.lieserfalken.eu) in Wittlich-Wengerohr hat veranstaltungstechnisch sein sehr schönes, großes, und besser noch, neues Vereinsgelände mit dieser Veranstaltung eingeweiht.

Ebenso wurden neue Piloten in der Szene begrüßt, dazu später mehr.

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Der Verein hat ein vorbildlich organisiertes Fest mit uns gefeiert. Es fing quasi schon an der Autobahnabfahrt Wittlich-Zentrum an, wo man direkt einen auffälligen Wegweiser finden konnte, der die Besucher direkt zu dem Flugplatz führte. Dort angekommen hat man dann (am Donnerstag) einen emsigen Verein gesehen, der ein normal großes Zelt und ein Festzelt, direkt vom Oktoberfest mitgenommen, aufgebaut hat. Auch standen schon 2 Schleppmaschinen parat, hier muss man Ralf Doll und Michael Seidel erwähnen, die nahtlos einen nach dem anderen Segler in die Höhe befördeten, danken. Die schon eingetroffenen Punktrichter gaben, so auch erfahrenere Piloten und auch Fred Grebe Tipps an die Neuzugänge weiter.

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Freitag

Der Freitag morgen fing kurz mit einem Wirbel an, da eigentlich noch "mal eben schnell" ein Video gedreht werden sollte, jedoch wurde die Idee fallen gelassen, da noch einige Teilnehmer Schlange standen, um noch den obligatorischen Trimmflug zu absolvieren.

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Bekannter Weise, um so viel vorweg zu nehmen, gilt ja auch das Sprichwort: "Gut Ding will Weile haben."

Es kam zu den Trimmflügen mit einem guten, anschliessendem, Briefing, in dem noch einmal genau auf die einzelnen zu fliegenden Figuren und Fragen eingegangen wurde. Danach konnte sich jeder im großen Zelt anmelden gehen und reichlich Zettel, so noch nicht zu Hause geschehen, ausfüllen, damit die Punktrichter auch den richtigen Flieger und die Figuren bewerten konnten.

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In Anbetracht der Tatsache, dass schon für Samstagmittag schlechtes Wetter gemeldet war, wurden pünktlichst um 12:00Uhr MEZ die Bewertungen begonnen, mit Erfolg, direkt am ersten Tag hätten wir den Wettbewerb, leider auch durch die geringe Teilnehmerzahl, beenden können, jede Klasse hatte ihre zwei Wertungsflüge. Auch die Baubewertungen waren zum Großteil schon abgeschlossen. Am Abend saßen wir noch alle schön zusammen und erzählten von den Eindrücken und Ängsten vor und nach den einzelnen Wertungen.

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Samstag

Der Samstagmorgen begann besser als vorausgesagt. Fred, der Fachreferent war noch kurz am Überlegen, wie es weitergehen sollte, doch es stand ziemlich schnell fest, wir fliegen!

"So viele Durchgänge hat es noch nie gegeben" oder "ich muss mein Programm noch erweitern, wenn das hier so weiter geht" waren die zufriedenen Sprüche der Teilnehmer und des Personals.

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Nach dem doch durchaus interessantem Flugtag gab es für die Piloten noch keinen definitiven Topfavoriten in den Klassen. Alles war noch offen und hinzu kam ja noch, dass die Baubewertung nicht veröffentlicht wurde. Mit leichter Nervosität oder auch tief in Wettbewerbsgedanken und oder Rechnungen, ging es nun in das große Festzelt:

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Pilotenessen

Zum Essen gab es für nur 6,50€ ein Spanferkel. Der Verein hat auch hier weder Kosten noch Mühen gescheut. Ein großes Angebot an Essen und Nachschlag nebst Live-Musik gab es zu geniessen.

Als nach dem Abendessen die Band so noch für uns weiterspielen wollte und kurz mit der Technik zu Gange war, ging der Thomas Gottschalk der Szene, alias Ralf Doll, auf die Bühne und leitete die anwesenden Piloten und deren Frauen durch den Abend. Kurz um, die bezahlte Band war quasi arbeitslos. Mitglieder des Vereins, aktive Piloten und Puntrichter, trugen ihre musikalische Fähigkeiten, die, wie böse Zungen behaupteten "noch besser als ihr fliegerisches Können" seien, vor. Kurzum,  ein um 180° gewendeter, aber perfekter Abend, mit viel Lachen, Denken, Mitsingen und Freuen, der jedem viel Spass und lange Wachzeiten beschehrt hat.

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Sonntag

Für mich begann der Sonntagmorgen eher schleppend. Es musste kein Durchgang mehr geflogen werden und Fred hat die Auswertungen auch schon vorbereitet gehabt. Das Wetter hatte sich schon Samstagabend verschlechtert gehabt und der ohnehin schon vorhandene Wind, hat noch etwas zugelegt. Es gab nur noch wenige, die fliegen wollten, der Großteil des Teilnehmerfeldes zog es vor die Flieger, die in der Nacht, trocken, in einem Zelt standen wegzupacken, aufzuräumen und dem Zeltbesitzer und anderen Kollegen beim Falten solcher unter die Arme zu greifen.

Bis 13:00 Uhr war ja auch genug Zeit dafür. Auch die Siegerehrung fand im großen Festzelt statt, da es kurz zuvor noch geregnet hatte und pünktlich von Fred Grebe eröffnet. Neben ihm standen der Ortsvorsteher von Wengerohr, Dr. Heinrich Voss vom DMfV, und der 1.Vorsitzende Helmut Scheibe, die jedem Teilnehmer mindestens eine Urkunde und Glückwünsche überreichten.

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Mit den Ergebnissen, dass...

 

-bei der Sportklasse die Truppe aus Köln-Pulheim

 

1.Platz Rafael Rybski    (Solofox)

2.Platz Andreas R.ybski  (Ka 7)

3.Platz Sven Rüssel       (ASW-27)

 

der Preis für den "besten Oldtimer", und man muss dazu sagen/schreiben, jeder Oldi hatte seinen eigenen Scharm und war ein Schmuckstück!

an meine Wenigkeit Heinz-Robert Früh mit meiner SG-38

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-bei der SemiScale-Klasse (Gesamtwertung)

 

1.Platz Dominik Grebe

2.Platz Erwin Schreiber

3.Platz Ralf Doll

 

-bei der Scale-Klasse (Gesamtwertung) der neue Deutsche Meister ein Neuzugang ist, den Fred Grebe auf dem SeglerClassics in Brackenheim rekrutierte:

 

1.Platz Gerhard Schmohl

2.Platz Ralf Wunder

3.Platz Heinz-Robert Früh

 

...gewonnen haben.

 

Dieses Treffen hat in meinen Augen aufgezeigt, dass

  • man nicht unbedingt ein erfahrener Wettbewerbspilot sein muss, um Spaß oder auch Zugang zu der Gruppe zu haben!
  •      -     Jedem der Fragen hat, wird geholfen, jeder ist sofort integriert!
  • man nicht unbedingt einen RTF-fertigen Flieger haben muss.
  • man auch mit einem fix und fertigen Flieger punkten kann
  • man auch mit einem Oldie vorne liegen kann
  • die Punktrichter, weder Bau- noch Flug- auch nur Menschen sind, will sagen, dass ihnen zwar der kleinste Fehler auffällt, aber den Pilot selber nicht persönlich angreifen bzw. das Flugzeug nieder machen, im Gegenteil, sie "weisen" auf gewisse Fehler und Kleinigkeiten hin und nicht nur mir so gegangen, man lernt selber noch einmal mehr seinen Flieger und das Vorbild kennen
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  • alle Anderen auch nur mit "Wasser" kochen
  • man, wie bei der Acro und auch anderen Wettbewerben, einfach dabei sein muss, um die anwesende Stimmung zu erleben!

Heinz-Robert Früh

 

 

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