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Seilbild gesamt

Das Schleppseil

Seilbild Schlaufe vorne Stange

Technik Schleppseile

Es ist wohl das wichtigste Bindeglied in einem Schleppgespann, seine Funktionalität ist simpel und doch genial zugleich, ohne ein Schleppseil geht nichts im Flugzeugschlepp, es gibt hier alle möglichen Varianten, es führen natürlich alle möglichen Wege nach oben, aber mit der richtigen Länge, dem richtigen Durchmesser dem richtigen Einhängen und letztlich dem eigenen Vertrauen, alles richtig zu machen kann´s los gehen.

Aufbau und Beschaffenheit

Das Seil selbst besteht in der Regel aus einem 3-4 mm starkem Polyamidgewebe, es sollte wasserbeständig, reiss- und zugfest und vor allem langlebig und nicht zu schwer sein. Die Länge ist eine Frage des Einsatzzweckes, wer mitunter auch auf Schleppbewerben fliegt, wird grundsätzlich  knapp unter 25 Meter Länge wählen, ein solches Seil wäre homogen für die Teilnahme an der deutschen Meisterschaft. Es gibt aber auch viele Piloten, die für den Alltagsbetrieb grundsätzlich ein längeres Seil wünschen, da sich hierdurch das Gespann ruhiger verhalten soll. Nun es bleibt natürlichen jedem selbst überlassen, vielfach ist es eine Frage des persönlichen Flugstils.

Im vorderen Segment ist eine Verstärkung in Form einer Kunststoffummantelung unentbehrlich; denn ein Verhaken des Seils in Anlenkungen, Dämpfungsflächen und Ruderspalten kann fatale Folgen haben. Durch eine Kunststoffumhüllung kann man sich hier eine Menge Unheil sparen. Am besten eignet sich sicherlich eine Stange aus starrem Kunstoff, diese sollte von der Schleppkupplung bis über die Leitwerksflächen hinaus reichen. Eine solche über das Seil gestülpte Stange verhindert jegliches Einhaken beim Flug und beim Ausklinken! Das Kunststoffrohr ist witterungsbeständig leicht elastisch und wird aufgrund von Form und Gewicht immer sauber aus der Kupplung ausklinken und gleitet dann sauber über das Modell hinweg. Am vorderen Stangenende sollte man eine kleine Stahlschlaufe nutzen, diese lässt sich auch bei laufendem Motor problemlos einfädeln. (siehe Photo) Am hinteren Schleppseilende ist immer nur eine Schlaufe anbringen diese kann je nach zu schleppenden Modellgewicht variiert werden und dient als notwendige Sollbruchstelle. So können alle Variationen an Seglern mit deren oft vielfältigen Kupplungsgrössen problemlos eingefädelt werden. Auch hier haben sich Nylon- und Polyamidschlaufen bewährt.

Für den Schleppseilzielabwurf ( Wettbewerb ) ist es zweckmässig ein Gewicht in Form von Blei oder einem Holzdreieck zu schaffen, beides hat sich bewährt, da das Seil in der Regel am Ort des Abwurfes liegen bleibt, auf den Wettbewerben sieht man dort viele Variationen an Dreiecken, Bleigewichten etc.. Letztlich ist es eine Frage der persönlichen Erfahrung und der persönlichen Vorstellungen.

Sobald das Seil nach einem ausgiebigen Flugtag seine Schuldigkeit getan hat, will es natürlich nicht lieblos im Vereinsheim oder im Kofferraum gar zusammengeknuddelt verstaut werden. Ein Schleppseil gehört insbesondere an den Schlaufenenden auf Knoten, Risse und Verschleiss kontrolliert, und dann auf eine kleine Spindel oder Spule auf- und abwicklt, selbst ein feuchtes Seil kann so in Ruhe austrocknen und ist startklar für den nächsten Einsatz. Die Materialkosten beim Selbstbau betragen ja nach Ausführung ca. EUR 15,00 – 20,00.

Wer sich die Arbeit sparen möchte und auf ein fertiges hochwertiges Produkt zurückgreifen möchte, dem sei das Schleppseil von Ulf Reichmann empfohlen, weitere Infos auf dem Link ZU VERKAUFEN.

 

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