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               Sportreferat im DMFV   Akro Segelkunstflug

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Segelkunstflug

Am dritten Oktoberwochenende 2011 wurde ich, Christoph Fackeldey zum neuen Sportbeirat im Referat Akro Segelkunstflug gewählt.

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Ich möchte mich zunächst bei Dieter Hummel bedanken, der als langjähriger Sportbeirat das Vertrauen in mich gesetzt hat und mich zur Wahlkandidatur vorgeschlagen hat. Dieter Hummel hat viele Jahre lang das Referat geführt und deren nationalen und internationalen Wettbewerbe haben sich im Dachverband des Deutschen Modell Flieger Verbandes zu einem attraktiven Referat entwickelt.

Insbesondere die Regionalwettbewerbe haben ihre Wirkung gezeigt:

„Nachwuchs kann ungehemmt Wettbewerbsluft  schnuppern und sich einbringen“ und die Stammteilnehmer haben zusätzliche Möglichkeiten gefunden, sich im Wettbewerb auch als Vorbereitung auf die Internationale Deutsche Meisterschaft zu messen …“

Wie oft habe ich in der Vergangenheit diese Szene in Bildern und Worten festgehalten, fasziniert von den Pioniertaten eines Frank Oeste, von den fliegerischen Leistungen vieler namhafter TopAkroSegelflugpiloten euphorisiert habe ich 2010 erstmal auch ein einem Regionalwettbewerb teilgenommen und so erste Erfahrungen gesammelt.

2011 gelang mir auf den Regionalwettbewerben mit recht guten Platzierungen ein fliegerischer Fortschritt und die Kombination aus F-Schlepp und präzisem Segelfliegen entsprach schon lange meiner Neigung.

Die Vielfalt der Sportreferate im DMFV vor allem im Segelflug ist sportlich wie kameradschaftlich eng verbunden. Nicht selten treten die gleichen Teilnehmer in bis zu vier verschiedenen Referaten an und so freute es mich besonders, im Rahmen des Sportbeirates bereits einige Gesichter aus just diesen Wettbewerbsteilnahmen  zu kennen.

Ich danke allen beteiligten Sportbeiräten für diese Wahlentscheidung und zu guter letzt auch dem Sportsbeiratsvorsitzenden, Dr. Heinrich Voss, für seine Begleitung im Vorfeld meiner Vorstellung. Aus den Eingangsworten meiner Vorstellung im Wahlkreis attestierte mir Heinrich gar eine „feurige Rede“, na`, wenn Begeisterung sprudelt, dann soll man diese auch wiedergeben.

Persönlich ist es mein Antrieb, allen aktiven und solchen, die mal aktiv waren und jenen, die es werden wollen, ein offenes Ohr für Ihre Anliegen zu geben. Konkret das Gefühl zu vermitteln, welches auch ich auf fast allen Plätzen dieser Republik erfahren habe!  „Sportsgeist“ und „Kameradschaft“ mit der Absicht, unkompliziert die Faszination Fliegen zu erlernen und zu leben.

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Das mir dies jetzt im DMFV als Sportreferent gegönnt ist, erfüllt mich mit Stolz. Dieser Dachverband mit inzwischen über 75.000 Mitgliedern stellt eine perfekte Struktur auch für mein persönliches neues Referat dar und vor allem die vielen Mitgliedsvereine bieten uns als Wettbewerbs- und Hobbypiloten bundesweit die Möglichkeit, einander sein liebstes Hobby ausüben zu können.

Faszination „Akro Segelkunstflug“ lebt und die diesjährige Int. Deutsche Meisterschaft in Hülben 2011 hat einen fast neuen Teilnehmerrekord hervorgerufen.

AUFWIND Teilnehmerfeld der 14. Int. DM Acro Segelkunstflug mit 3 Nationen

Der Winter naht und wer von Euch noch bei der Wahl eines Modells nicht zu Ende gedacht hat, der sollte vielleicht einen Kunstflugsegler einplanen. Probiert es mal aus, es ist einfacher als mancher vielleicht denkt und obendrein schult es das Handling und fliegerische Können auf eine sehr angenehme Art und Weise.

Übrigens muss es nicht gleich ein 5 Meter Modell sein und schon gar nicht neu. Zum Einstieg genügt auch ein Modell der 4-Meter Klasse und als Gebrauchtmodell mit einigen Flugstunden im Cockpit ist es zudem auch erschwinglich.

Der F-Schlepp spielt dabei wie so oft eine Schlüsselrolle, die Perfektion und das Können eines Schlepp-Piloten zeigt sich besonders beim Segelkunstflug. Ohne Schlepp-Piloten ist Segelkunstflug nicht möglich und ebenso kommt auch den Punktrichtern und dem Oberpunktrichter eine besondere Bedeutung zu.

Der Regen geht, die Sonne kommt ...

Deren geschultes Auge hilft dem Wettbewerbspiloten in seiner Karriereleiter nach oben zu gelangen, man bespricht sich einander im Dialog und auch dazu sind die Trainingslager eine perfekte Grundlage.

In den nächsten Wochen und Monaten werde ich in dieses Amt hineinwachsen und aus meinem Anspruch, aus der Szene heraus zu agieren versuchen, diesem gerecht zu werden.

Es gibt auch Gedanken, neben den Neueinsteigern, die stets herzlich willkommen sind auch den sogenannten ganz alten erfahrenen Hasen, sozusagen den Männern der ersten Stunde eine eigene Plattform zu bieten. In Neudeutsch „old school“ Piloten, ob in eigener Wertung oder Klasse wird sich dann zeigen.

Euch allen wünsche ich eine angenehme Winterpause und schöne Baustunden im Keller, ich freue mich auf ein Wiedersehen im neuen Jahr 2012.

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Emotionen pur – bei AcroOnTour …

 

Christoph Fackeldey

 

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