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Die 36. internationale Deutsche Meisterschaft im Seglerschlepp fand 2009 in Bad Waldsee statt vom 11.-14. Juni 2009. In diesem Jahr reisten bereits aufgrund der Geburtstagsparty vom Fachreferenten Andreas Schupp schon mehr als die Hälfte aller gemeldeten Teams eine Woche zuvor an.

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Ulf und Alex reisten bereits am Freitagabend an, Holger und Christoph am Sonntagnachmittag. Die Trainingstage waren leider ein manches Mal vom Regen begleitet worden, aufgrund der enorm hohen Trainingsteilnehmeranzahl war der Startomat, eine gute Erfindung von Martin Hoffmann, an diesen Tagen eine gute organisatorische Unterstützung. Der Mittwoch, als offzieller Trainingstag in Startreihenfolge der Anmeldungen geflogen, zeigte sich dann von seiner Sonnenseite. Am Donnerstag begrüßte Andreas Schupp sodann 54 letztlich gemeldete Teams, jedoch machte eine Sturmwarnung vom Bodensee kommend ein Fliegen unmöglich. Der Start wurde mehrfach verschoben in der Hoffnung auf abklingende Windgeschwindigkeiten, der zeitweilig mit 72 km/h über den Platz fegte.

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Erst gegen 18.00 Uhr wurde der Wettbewerb dann mit den ersten 15 Teams gestartet, wobei die drei letztjährigen Erstplazierten als erstes fliegen mussten. Alex und Ulf starten demzufolge als letztjährige Meister aus dem Vorjahr zuerst und legten ein solide Runde vor mit 1185 Punkten.

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Die vielen geänderten Punkte in der neuen Ausschreibung stellten fast alle Teams in die Überlegungen, wie wird heuer der Flug ohne Kreisel bewertet. Es war klar festzustellen, dass Modelle inzwischen auch im Maßstab XXL keine Seltenheit mehr darstellen. Wird diese neue Größenordnung die Lärmgrenzen wieder hochschnellen lassen ? Der oftmals starke Seitenwind erforderte höchste Aufmerksamkeit. Wird manches Team hier lieber Geschwindigkeit zulegen und auf Sicherheit gehen oder gar einen langsamen Schlepp wagen ?

Entscheidend war sicherlich auch die Startreihenfolge für diese Taktik. 15 Teams konnten am Donnerstag ihren ersten Durchgang fliegen. Am Freitag waren die Bedingungen besser, jedoch herrschte noch immer ein mäßiger Seitenwind, keinesfalls eine unlösbare Aufgabe, das Wetter nebst dem Wind wurden fortan besser und so herrschten beim finalen Durchgang sehr gute Bedingungen.

Die Platzierungen mag ein jeder selbst auf der offizellen Seglerschleppseite einsehen unter www.seglerschlepp.de, es gewann das Team Thomas Höchsmann und Karl Berschin vor Georg Tanner und Florian Schambeck sowie Alex Frisch und Ulf Reichmann.

Georg Tanner flog erstmals mit einer elektrifizierten Version seiner neuen Morane, eines vorweg, die Vorstellung der beiden war herausragend, den beiden beim Fliegen zuschauen zu dürfen, war ein Vergnügen der fliegerischen Extraklasse. Schier unglaublich, was ein Elektromotor heutzutage auf Höhe bringen kann und dies mit einer wirklich sehenswerten Vorstellung.

Die Jugend kommt stark nach vorne, mit elf teilnehmenden Jugendlichen ein tolle Zahl und wie selbstsicher diese jungen Pilotinnen und Piloten ans Werk gehen, war bei diesen teilweise schweren Bedingungen beeindruckend.

In eigener Sache

Alex und Ulf erreichten einen guten dritten Platz und standen mal wieder auf dem Treppchen, Christoph und Holger erreichten den 22. Platz und rückten wieder ein wenig näher an Ihr Ziel, weiter nach oben zu kommen.

Marc und Claudia Zimmer erreichten den 7. Platz und zwischen den Plätzen unter den TOP 10 reichen oftmals nur ganz wenige Punkte, um hier den entscheidenen Schritt nach ganz oben zu erlangen. 

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Albert Hiemstra flog nach technisch bedingtem Ausfall seines Vereinskollegen Franc Brett in diesem Jahr mit Heiko Baumgärtner zusammen und die beiden schafften einen tollen 20. Platz.

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Carpe Diem

Von nichts kommt nichts, und so verlautete Andreas Schupp in bester Laune seine altbekannte Devise, nach der DM ist vor der DM … - ihm und Teamkollegen Matthias Schupp gilt unser Dank für eine wirklich hervorragend organisierte Meisterschaft. Allen Helfern aus diesem Verein gilt unser aller Dank, denn wann bekommt man schon einmal die Möglichkeit, auf einem manntragenden Flugplatz exclusiv bis zu 10 Tagen zu verweilen, fliegen, Freunde zu treffen und seiner Leidenschaft bis ins kleinste Detail nachgehen zu können.

Die neue Ausschreibung war sehr aufwendig umgestaltet worden und sicherlich wird es nach einer wohlverdienten Auszeit der Organisatoren im Herbst eine Nachlese geben, ob die erhofften Ziele erreicht werden konnten. Es ist eine der wenigen Klassen, in der Pilotenstimmen so offen und fair miteinander diskutiert und sachlich erörtet werden können. Dieses höchste Gut eines Wettbewerbs gilt es auch langfristig zu sichern und aus persönlicher Sicht kann man nur jedem empfehlen sich dieser Meisterschaft anzunehmen. Ob als interessierte Zuschauer, Pilotenneuling oder wie auch immer … „Flame on – die nächste DM kommt, also auf geht´s …

Wir wünschen Euch eine schöne Sommersaison 2009, nehmt Euch beim Durchstöbern der Galerie ein wenig Zeit und lasst die schönen Erlebnisse dieser 36. DM noch einmal Revue passieren, - viel Spaß dabei …     hier geht´s   direkt zur Galerie  DSC_0101

wünschen Alex, Ulf, Holger und Christoph             

 

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