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Acrokopf

Vom Schallodenbacher Sturm in die sanften Hügeln und Wiesen des Bühlertanner Landes – nicht mal der Hauch eines Windes versüßte allen Teilnehmer ein                  wunderschönes Acroevent der Spitzenklasse an diesem dritten Maiwochenende.

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Ich startete bereits am Freitagnachmittag zu meinem Langstrecken-“flug“ Richtung Schwäbisch Hall mit einer Stippvisite am Offenbacher Kreuz, um bei Ulf und Beate noch eine kleine Kaffepause einzulegen. Ulf hatte ein MULTIPLEX Event in seiner Heimat und konnte somit leider nicht am Regionalwettbewerb teilnehmen.

Holger war zeitgleich nach Eversberg gereist, wo unter Leitung des Sportreferenten Fred Grebe das Semi-Scale/Scale Treffen stattfand; aber mit diversen Standleitungen unter allen Piloten konnten stets Wetterlage und die Stimmungen beider Events einander ausgetauscht werden. Alex, derweil von einigen Rückenschmerzen geplagt, machte sich dennoch als Besucher am Samstag zu uns auf den Weg.

Das Platzgelände des MBC Bühlertal in Bühlertann-Kottspiel ist mehr als sehenswert und ich darf im Namen aller Akrofreunde sagen, diese Platzanlage bekommt von uns  volle 12 Punkte, wenn man es im Rahmen der Eurovision Song Contest als Maßeinheit bewerten sollte.

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Diese intakte Naturlandschaft bietet alles, was man zum Erholen und Erleben eines tollen Flug- oder Wettbewerbstages braucht.

Nach einer herzlichen Begrüßung am Freitagabend genossen alle Anwesenden sichtlich die Ruhe am Platz und freuten sich auf den Trainingstag am Samstag.

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Mit einer Anzahl von drei Schleppmaschinen bei vier trainierenden Seglerpiloten war Freude in den Gesichtern zu vernehmen. Eigentlich hatte also                                                   fast jeder einen eigenen Schlepp-Piloten. Lediglich zur Mittagspause grollte eine kleine Gewitterfront, liess aber nur wenige Tropfen herab und so konnte                                nahtlos weiter trainiert werden.

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Was sich in meinem Fall auch als notwendig erwies, ich hatte meinen SZD in den Tagen zuvor auf ein neues RC-System nebst Handsender umgerüstet                                      und wenngleich das flugtechnisch alles reibungslos war, so waren die Feineinstellungen für ein „acrotaugliches“ Fliegen jedoch weit von dem entfernt, was                                    in der Praxis für gelungene Figuren erforderlich war. Wo ein Wille ist, war ein Weg und mit jedem Flug wurde Einstellung für Einstellung abgestimmt und                                           schlussendlich ein Set-Up für den Wettbewerbstag am Sonntag gefunden.

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Claudia Zimmer schleppte souverän an diesem Trainingssamstag und auch Eric Laumann und Sven Treusch freuten sich über die vielen Schlepps.

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Selten war die Gelegenheit so gut, viele Trainingseinheiten zu absolvieren und daher auch nochmals der Aufruf im Namen des Fachreferenten Dieter Hummel, - kommt zu den Trainingstagen vor den Regionalwettbewerben und nutzt die Chance unter Gleichgesinnten Erfahrungen zu sammeln und auch auszutauschen.

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Mittendrin statt nur dabei …    eine Trainingsplattform der Extraklasse für jede/-en !

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Vater-Sohn Gespanne kennen wir bereits aus der F-Schlepp Szenerie und um so schöner und obendrein aus Anlass von Robert´s Früh 23. Geburtstag                          erwähnenswert, das auch Vater Karl-Heinz Früh nebst Gattin zu Besuch war und es sich nicht nehmen liess, gleich mal mitzufliegen.

Entgegen seinem Vorhaben, an der Einsteigerklasse mitzumachen, trat er in der Sportklasse an und das direkt mit einem respektablen 6. Platz !

Das andere Vater-Sohn Gespann ist Euch bestens bekannt, bestehend aus Rainer und Florian Vogelmann, - auch hier nutzte die ganze Familie die Chance                        aufgrund der Nähe zum Wohnort ein Familienevent daraus zu machen.

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Florian überzeugte nicht nur erneut mit einem zweiten Platz in der der Königsklasse, sondern auch in den Pausen mit Vorführungen seiner YAK, - diese                                 Coolheit, mit der Jungs wie er oder auch Mario Müller Bodenakrobatik par excellence vorführen, löst bei jedem Betrachter unglaubliche Begeisterung aus.

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Begeisterung dafür, ein solches Fluggerät so bewegen zu können, aber auch Begeisterung, gemeinsam viele Kilometer auf sich zu nehmen, um so                                      zusammen Flugspaß vom Allerfeinsten zu erleben.

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Fliegen können sie alle, - was in beiden Klassen gezeigt wurde, war wieder einmal der Beweis dafür, das AkroSegelkunstflug zu den faszinierendsten                                 Sparten gehört.

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In der Sportklasse gingen 9 Teilnehmer an den Start, in der Internationalen Klasse waren es 5 Teilnehmer.

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Nach dem pünktlichen Briefing um 08.30 Uhr wurde Eric Laumann in einer Doppelfunktion als Wettbewerbsleiter und Schleppkoordinator vorgestellt und                                        man darf vorwegnehmen, dieser Job wurde von ihm perfekt umgesetzt, - seine Art zu mdoderieren ist diese angenehme Mischung aus Stimmlage,                               Wortgewandheit und zu guter Letzt die richtige Mischung aus diesen Eigenschaften ... Und als würde das nicht reichen, hat er auch noch im Training                                                 fleissig mitgeschleppt !

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Begonnen wurde mit der BEKANNTEN Pflicht in der Sportklasse, gefolgt von der selbigen in der Internationalen Klasse. Das Auswertungsteam unter der Leitung                        vom 1. Vorsitzenden des MBC Buehlertal, Daniel Gehring, leistete auch hier sehr gute Arbeit. Nur Minuten nach den Durchgängen waren die Ergebnisse im rollenden            Büro an der Flightline präsent und ein jeder konnte sich ein Bild seiner Platzierung machen.

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Dieter Hummel zeigte sich sichtlich zufrieden, - es gab auch in den Folgenden Durchgängen der UNBEKANNTEN Pflicht und der KÜR keinerlei technische                       Probleme oder Zwischenfälle der besonderen Art.

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Gute Wetterbedingungen müssen das nicht zwingend voraussetzen, dennoch  gab es bei allen Flügen keinerlei Abbrüche oder Aussenlandungen zu verzeichnen.

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Marc Zimmer setzte nicht nur mit seinen Rauchzeichen am Himmel einen Eindruck seiner Tagesleistung sondern schlussendlich auch mit seinem                                         Gesamtsieg in der Sportklasse, das mit ihm stets zu rechnen ist.

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Dicht gefolgt erreichte Robert Früh erneut einen tollen zweiten Platz vor Ewald Meier,  der mit seiner 1000er Wertung (FOKA) in der Kür den bis dahin                             drittplazierten Autor des Artikels vom Podest stiess.

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Die 1000er Wertung in der Kür für Ewald Meier war mit seiner FOKA in der Tat sehenswert und so zollten alle Applaus für diesen gelungenen Kürflug.                                          Das ist auch das reizvolle an dieser Meisterschaft, das der Nervenkitzel mit jedem Durchgang neu beginnt und die Karten wieder gemischt werden.

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Hinzugemischt hatte sich leider an diesem Sonntag auch eine Gewitterfront und dessen Grollen am Himmel liess die Wettbewerbsleitung als auch                                                  die Piloten zur Überzeugung gelangen, nichts mehr zu riskieren und den somit ggf. noch möglichen 4. Durchgang abzusagen. Im Falle eines solchen                                               4. Durchgangs gäbe es dann ein Streichresultat und das macht dann wiederum den Wettbewerb erneut spannend, da wiederum jeder noch eine Möglichkeit                                 erhält, nach oben oder unten im Classement zu steigen oder sinken.

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In der Königsklasse, der sogenannten Internationalen Klasse  angekommen sind inwischen auch die Nachwuchspiloten Mario Müller und Florian Vogelmann.

Mario Müller hat schon im Training mehr als einmal erkennen lassen, wie gut er sein Sportsgerät in Form seines SWIFT inzwischen beherrscht.

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Obwohl Markus Böhm derweil in Eversberg weilte (Holger und Patrick berichten) hatte man manches Mal den Eindruck, das am Sender ist vom Stil                                                  her der bekannte Böhmsensor …  Respekt, Mario …, das sah mal wirklich gut aus !

Im Wettbewerb liess Ulrich Treyz der Konkurrenz nicht wirklich eine Chance, waren es in der Sportklasse noch drei verschiedene Piloten mit einer 1000er Wertung,                       so war es in der Internationalen jener mit Gesamt 3.000 PromillePunkten und der hiess Ulrich Treyz, dessen Bruder Holger aus Platz drei ebenfalls das Podest                               erfliegen konnte. Die ganze Familie Treyz war vor Ort und mit dem Vater als Punktrichter und der Mutter als Coachbegleitung kann man wohl von einer                                             begeisterten AcroFamilie sprechen und wir alle freuen uns schon auf die diesjährige Int. Deutsche Meisterchaft, die federführend von der eben vorgestellten Familie                     organisiert wird. Und da wir es hier spannend machen wollen, wer hinter dieser erfolgreiche Acrofamilie steckt, gibt es die beiden Brüder zunächst mal nur                                     von hinten zu sehen ... - aber bei der DM wird es neben der Auflösung auch ein komplettes Portrait geben ...

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Dazwischen unser Nachwuchstalent Florian Vogelmann, parallel zu Robert Früh aus der Sportklasse gelang auch Florian wiederum ein Platz 2 in dieser hart                   umkämpften Liga. Es folgten Domink Braun und Mario Müller auf den Plätzen 4 und 5.

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Schön war erneut der Gemeinschaftssinn unserer Akrofamilie auch zur grossen Abendrunde und obendrein macht es auch Spaß, einmal mit Ingolf Spende als aktiven Punktrichter zusammen in der Luft beim Training zu fliegen.

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Einen besonderen Dank auch an Andreas Buch und die anderen Punktrichter für Ihr Engagement, die Figuren der Unbekannten zuvor nochmals durchzustudieren und an Dieter Hummel für seine Gesamtorganisation dieses Events in Bühlertann.

Zum guten Schluß aber an den gastgebenden Verein des MBC Buehlertal und Daniel Gehring und seiner Mannschaft, die uns gastronomisch verwöhnt haben und uns ein Gelände zur Verfügung stellten, was in Sachen Naturlandschaft noch den Begriff der unberührten Landschaften verdient.

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Da versteht sich von selbst, das man dieses schöne Fleckchen Erde genauso verlässt wie man es vorgefunden hat und auch das zeichnet wiederum eine Intakte Gemeinschaft aus – bleibt mir zu sagen, es war schön, wir sehen uns

Wieder – keine Frage … spätestens beim nächsten Event ..

 

Bis dahin    Christoph Fackeldey 

 

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