Vorschaubild
Logo-Acro-transparent
Acrokopf

3. Regionalwettbewerb Nord in Melle

Gluthitze, tief hängende Wolken, Nieselregen, Anspannung und Euphorie, hochmotivierte Einsteiger, Sportklassepiloten und Piloten der Internationalen Klasse.

Ein Ort im Norden, der mehr im Nord-Westen daheim ist und Gesichter, die man kennt oder schon immer kennenlernen wollte.

So, die Fakten sind geschrieben, Bilder gesichtet, gleich geht´s in den Urlaub aber vorher noch mein persönlicher Bericht zu einem wahrlich anstrengenden Wochenende.

Akro Segelflug ist

Am Freitag Superwetter und der heißeste Tag des Jahres, ca. 15 Piloten im Training und ein unermüdlich schleppender Rainer Büttke, der am Nachmittag noch toll unterstützt wurde von Sven Treusch, Markus Kock-Klaffky, Fritz Eickhoff und weiteren Schleppern vom Meller Verein.

Gute Stimmung am Freitag

Die Stimmung war gut, nur am Abend wurde diese durch ein rannahender Gewitterfront ein wenig eingetrübt. Aber richtig mürbe wurde es dann am Samstagmorgen, denn pünktlich zu Beginn des Wettbewerbs begann Nieselregen und eine Wolkendecke, die man fast anfassen konnte.

Die Front naht

Gegen 11.00 Uhr dann endlich zog der Nieselregen ab, die Wolkendecke blieb niedrig und so entschlossen wir uns gemeinsam, wir fliegen dennoch und kürzen die Programmfiguren entsprechend. Das war eine gute und richtige Entscheidung, denn so kamen vor allem die Einsteiger in den Genuss, endlich im Wettbewerb zu fliegen.

Holger erklärt das Einsteigerprogramm

Im Focus der Punktrichter

Endlich im Wettkampf sich beweisen, - ich nehme es vorweg, alle aber auch wirklich alle haben eine tolle Leistung gezeigt und eine Disziplin an den Tag gelegt, die man zwar erhofft aber nicht immer erwarten kann.

Ihr seid spitze geflogen und habt bewiesen, dass Ihr fortan, wenn Ihr denn mögt zum Kreise der Akro Segelflugpiloten fest dazugehört.

Es gab einige Fachbesucher, die auch überlegen in Kürze mal mitzufliegen und alle, die Ihr da gewesen seid, - „es ist recht einfach, macht Spaß und fördert die Kameradschaft und fordert einen selbst …“

Saubere Landung von Klaus Peter Müller

Rush hour wie am Frankfurter Flughafen

Mama, ich suche die Einsteigerprogramme

Wann reisst der Himmel auf

Fordern, ja gefordert waren auch unsere Punktrichter Ralf Doll, Paul Schneider und Bernd Christoffers, - fast ohne Pause unermüdlich im Einsatz – so schafften wir gemeinsam mit den Schlepp-Piloten Günther Kiewel, Sven Treusch, Fritz Eickhoff und local hero Rainer Büttke und zu guter Letzt dem Zweitplazierten, der oft wie auch bei diesen Bedingungen wahre Wunder verbringende Ralf Wunder.

mehr Regen als Sonnenschirm

Ralf Wunder pausiert, Holger Thoennes fliegt

Er bleibt immer cool und gelassen und seine ruhige Art braucht es auch bei hektischen Tagen wie diesem, - das spürt kaum einer, aber die gute alte Dampflok bei Tagen wie dieser und dem Credo „wann reißt der Himmel auf ?!“ lief nur schwer an und braucht eine Menge Motivation.

Die haben wir, beim Organisieren wie beim Fliegen. Es war ein gelungener Wettbewerb, eine tolle organisatorische Leistung des MSV Melle, vertreten durch Thomas Große, Christoph Visbeck und alle anderen aus diesem Verein, die mit Rat und Tat bei der Durchführung zur Seite standen und auch beim Catering alles gaben.

Auswertung im BUS

Nico Quint, Rainer Büttke und Bernd Holtmann

Herausragende Leistungen auch von manchen Newcomern, Holger Thoennes knapp am Podest vorbei, Horst Mügge, Thomas Große und Marius Maiberger                                      ganz oben, - Klasse !

Sieger EINSTEIGERklasse

Sieger der Sportklasse3

Sieger INTERNATIONAL1

Aber auch bekannte Gesichter aus anderen Referaten, Thomas Schelinski, endlich auch mal beim Acro dabei und direkt auf dem Trepperl – klasse Thomas ! und Kevon Kempf ist nicht nur beim Schleppen gut oder beim Fliegen eines 360 Grad Kreises auf Maißkolbenhöhe, er kann es und bleibt cool dabei und damit stand ein 1. Platz zu Buche, dicht gefolgt von unserem Ralf, der mit seiner Kür und seiner Leistung an diesem Tag einfach keine Wunder sondern nur eine gute Leistung zeigte.

Gute Leistung zu zeigen im Referat ist mein Anspruch, technische Unwegbarkeiten weiter zu minimieren durch zweigleisige Gerätschaften an Bord mein neuer Plan, die Moderation gerade in der Kür war ein Spaß und auch ein Ansporn, ja und fliegerisch hätte ich gerne nach dem 2. DG aufgehört.

Freude über den Regio NORD, nicht auf Platz 8

Warum ?  Dann wäre ich auch auf dem „Stockerl“, so aber reichte eine Kür mit einem Stempeldruck ohne Farbe und ein 4. Durchgang mit einem Turn, der nicht so turnte und damit eine 0 bekam auf einen Rang weiter hin, naja, „shit happens“ – besser beim Fliegen als im Referat selbst – wer glaubt, ich bin endlich davon überzeugt, das man nicht fliegen und organisieren kann, der irrt. Wenn das die neue Aufgabe wird für die Zukunft, dann ist mein Ehrgeiz seit gestern mittag und diesem Turn geweckt,

getreu dem Motto: „mein Turn kommt wieder, heute ist nicht alle Tage ..:“

So, und wer sich noch nicht zur 15. Deutschen Meisterschaft in Flachslanden angemeldet hat, der nehme sich jetzt diese 15 Sekunden zur Anmeldung Zeit –

ich freue mich auf Euch …

 

Bis dahin und bald

 

Christoph Fackeldey                Fotos: Fabius Fackeldey

 

ZURÜCK ZUR HAUPTSEITE