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Acrokopf

Puuh, so eine DM mit internationalem Charakter ist was anderes als ein Regionalwettbewerb, aber jetzt, wo ich meine offiziellen Punkte abgearbeitet habe, kommt der schönste Teil meiner Arbeit – der Emotionsbericht …

 

Danke Dieter Hummel, 10 Jahre Akro Segelflug sind Dein Verdienst

Wer gestern auf der A7 Rtg. Würzburg stand, der hatte schon wenig Zeit zum Nachdenken, zum Revue passieren lassen dieser 15. Int. Deutschen Meisterschaft – ich hatte Glück, Fabius war als Vorhut mit Hilde vorgefahren und die beiden „standen“ – Staus sind in meinen Augen mindestens so nervig wie defekte CD-Player oder Rauchpatronen, die zünden, wenn sie wollen und nicht wenn sie sollen – also NAVI erstmal ausschalten, denn nichts davon wurde verkündet – ich wählte die Landstraße nach Würzburg, was mir bedeutend kürzer vorkam und auch noch schneller ging, bei der zweiten Hürde, der seltsamen Tunnelerneuerung bei Aschaffenburg fuhr ich erneut mit meiner guten alten Landkarte … - so hatte ich

Dennoch genügend Zeit, mir was für diesen Bericht auszudenken …

Tropenhitze, Sonne, Regen, Sturm, alles dabei … - auf dem Reifeprozess zum Fachreferenten scheint das Gremium der Prüfer nichts vergessen zu haben, - vielleicht ist es auch ein Test, „dreht der nun durch oder geht es besonnen damit um“ – naja, einer der gerne emotional Siegerehrungen moderiert, der wird dann nicht gerade sein schönstes Lächeln zeigen, wenn was nicht geht, - aber ich habe ja gottlob viele Freunde im Feld, die einen aufbauen und sagen „ruhig Brauner ..:“

Was mache ich mit meinen CD Playern ...

Briefing am Morgen und danach keine Sorgen

Aber das hört sich nun alles dramatischer an als es ist und war, ich bin wohl zu anspruchsvoll, - das hilft den CD-Playern nicht mehr, ich hatte hier eine amerikanische Verurteilung anwenden müssen, sorry babes!

Eure Arbeit ist nicht zu toppen  DANKE

Also am Mittwoch ging es in der Früh nach Flachslanden, die Jungs um die Mannschaft von Erwin Berger vom MFV Albatros e.V. waren schon zahlreich vor Ort ebenso wie die Trainingspiloten an jenem Tag. 28 Grad und Sonne pur, dazu eine leichte Brise – was will man mehr – wenn das so bliebe, wäre es schön –

Full House schon am Mittwoch im freienTraining

Am Donnerstag tat es das auch, volles Starterfeld und die Trainingstafel schluckte bis obenhin alles, was es an Namen zu bieten hatte. Es war ein starkes Teilnehmerfeld, quantitativ nicht an die Vorjahre herankommend, aber qualitativ sehr wohl und mit einer ganz starken inländischen Beteiligung ist der Weg gezeichnet, Germay, 12 points – die Bemühungen der Regionalwettbewerbe zahlen sich aus, Piloten die wie „Du“ diesen Bericht lesen (ich kann Gedanken lesen, toll oder), die

Bereits beim Regio dabei waren oder aber es 2013 werden, ja die sind unser Nachwuchs, - genau die braucht es, um dieses Referat, diese Säule im DMFV Sportgremium noch auf breitere Füße zu stellen.

Ausgeraaaaucht

Noch nicht überzeugt, ich machte am ersten Trainingstag 22 Flüge, gesamt waren es über 200, fliegen, testen, Spaß haben, einklinken, der nächste Segler schwebt ein, mein Segler auf dem Weg nach oben, 450 oder 550 Meter, bekannte Pflicht oder Kür üben, einstellen testen, eine Runde fliegen und Spaß haben – solchen Schlagabtausch gibt es nur hier, bei uns … - und wer glaubt, er bekommt keine Hilfe, wenn sein Segler nicht richtig fliegt, nicht richtig dreht, zu schwer, zu leicht, krumm was auch immer ist, er bekommt Hilfe, vom Coach, vom GastCoach, vom Punktrichter – glaubt mir – ich spreche aus Erfahrung …

Auf gehts in die Kunstflugbox

Am Abend dann zufrieden einschlafen, nur noch ans Fliegen denken und seine Figuren, ja das wäre aber zu langweilig, - da gibt es ja noch mehr Dinge zu tun, EDV einrichten, Anmeldung vorbereitet, Punktrichterunterlagen, Startnummern ausgeben und Versicherung prüfen, die Musikträger beschriften, ach ` und Fliegen auch noch ..

Reibungsloser Ablauf ohne Anstellen der Segler

Hört sich schlimmer an, als es ist, eine gute Vorbereitung ist die halbe oder besser formuliert die einzige Miete, das einzige Mittel, sonst steht man als Depp da, die Zeit läuft einem davon, - aber wenn man dann auf so ein Team bestehend aus Erwin Berger, Rainer Mahlein und Ingo Kuschik trifft, die unsere Sportart genauso lieben wie wir selbst und wenn dann Stunde um Stunde Freund und Freunde mit ihren Wagen eine Wagenburg aus der Akro-Segelflug-Siedlerfamilie vom Norden bis zum Süden, von Finnland, Niederlande, Österreich, Schweiz bilden, dann – ja dann lassen wir es bald rauchen, gut wenige auch im Zelt, aber die meisten am Himmel bei 550 Meter (wenn alles funktioniert) und zeichnen Figuren am Himmelszelt, die wie Postkartengrüße aus der Ferne wirken …

Was für eine Eintracht, jeder ist einer Meinung, naja fast, als Referent muss eine Linie vorgeben, klar kann man nicht jeden Wunsch berücksichtigen, klar gibt es Traditionen, die einer mag, der andere nicht, klar ist – die Wetterlage bestimmt unseren Zeitplan und es liegt dann in meiner Verantwortung zu sagen wir fliegen heuer die Kür, weil zum Beispiel der Wind morgen uns den Spaß verderben will – da ist dann Entscheidungsfreudigkeit und Zielsetzung gefragt und schön ist es besonders dann, wenn eine Entscheidung sich als goldrichtig erweist.

Alles in allem, war es ja mein Wunsch, aus der Mitte heraus, als Mitfliegender das Referat zu betreiben und andere mit meiner Begeisterung anzustecken, weil nichts ist echter und hautnaher zu beschreiben, wenn man es selbst macht.

Gute Stimmung auch am Boden

Inzwischen sind daraus so viele Freundschaften und Arbeitsgemeinschaften entstanden, das ich überzeugt bin, mit dieser Mannschaft haben wir in Deutschland einen neuen Standard erreicht, das ist eine klare Linie, die wir einhalten wollen und werden und das Ziel war und ist, dies in allen Fachbereichen dieses Referats zu unterstreichen und zu festigen.

Ulf Reichmann ready, Rainer Büttke in Warteposition

Heuer mit der Schleppergilde rund um Alexander Frisch, Ulf Reichmann, Marc Zimmer, Rainer Büttke, Günther Kiewel, Sven Treusch und Eric Laumann im DM Einsatz wurde bewiesen, die Jungs können nicht nur schleppen, sondern auch ganz vorne mitfliegen im Wettbewerb. Dazu mit eingeladenen Gastpiloten wie Thomas Brugisser im Boot, der auch seine Wandlungsfähigkeit als Teilnehmer eindrucksvoll bewiesen hat. Und Uli Hunschok, der für diesen Sport einfach mal nach Bayern fährt und uns bei der Koordination der Schleppflüge hilft.

Uli Hunschok, als Schleppkoordinator habe ich Spaß

Punktrichter, die aus dem aktiven Wettbewerb kommen, Wunschgedanke oder Wirklichkeit, Ralf Doll mit der Leistungsnadel in Bronze in Flachslanden geehrt, mit Oberpunktrichter Andreas Buch, Ingolf Spende, Willy Treyz und den Schweizer und österreichischen Kollegen Paul Rudolph und Helmut Freyberger das Maximum an Wertergremium geben, mit tollen nationalen Punktrichtern im Jahresverlauf die Regios bereichern und neue Punktrichter finden, die wie Paul Schneider mit Herzblut bei der Sache sind, gar nach Flachslanden nur als Zuschauer fahrend, das zeigt, wer diesen Sport liebt.

Punktricher Willy Treyz und Kollegen bei der Arbeit

Gesamte Punktrichterjury

Mein eigener Anspruch ist es, stets die Faszination des Fliegens nicht aus den Augen zu verlieren, sich selbst zu steigern und jene Zitate des nicht machbaren Umsetzens solcher Doppel- und Dreifachfunktionen zu widerlegen.

Ob das gelingt, weiß man vorher nie, aber man hat ja die Wahl, Dinge in die Hand zu nehmen und selbst zu ändern und gemeinsam mit anderen diesem Weg treu zu bleiben und es zu versuchen.

So wie Juha Reinikka, reist 28 Stunden mit der Fähre und nochmals 800 km quer durch die Republik, um eines zu machen: Akro Segelflug

Finnische Kombination Juha und Seppo

Wer jetzt noch über 100km Anreise stöhnt, muss in anderen Dimensionen denken. Juha war mit Seppo, einem Freund angereist und das schönste war seine Aussage  am Sonntag bei der Siegerehrung, er sagte in finnisch und das ganz aus freien Stücken heraus, „ich komme wieder …“ – und er wird weitere Piloten mitbringen, Juhuuu, Juha !SZD 59 von Juha Reinikka aus Finnland

Auch Nico Quint, den ich schon oft in Ede in den benachbarten Niederlanden besucht habe, war mit seiner Lebensgefährtin dabei und zeigt, auch die Niederlande sind wieder dabei.

Nico Quint aus den Niederlanden, hij komt terug en niet alleen dit is zeker voor 20134

Österreich mit starken Piloten wie Daniel Nagl und die Schweizer mit Martin Geelhaar sind schon ganz erfahrende Hasen im Feld und sie werden sich sicherlich auch freuen, wenn wir in Deutschland kreative Wege gehen, um gemeinsam stark zu werden und im gemeinsamen Dialog der Fliegerwelt demonstrieren, wie schön Akro Segelflug sein kann.

Wolfgang Eichinger A beim Aufrüsten der Rauchpatronen

Ich traf gestern abend nicht nur Nico Quint in Limburg, sondern auch noch Ralf Wunder kurz vor Köln und visuell verständigten wir uns zu einer Tasse Kaffee – was gibt es schöneres, als wie „alte Trucker“ einen Kaffee zu schlürfen und diese Meisterschaft nochmals Revue passieren zu lassen.

Ein guter Coach wie Ralf ist die halbe Miete

Gemeinsam kamen wir überein, die Leistungsdichte ich so hoch wie nie zuvor und bemerkenswert seine Aussage, die Figuren in der Inter wurden nicht mehr geflogen sondern eher präsentiert und an der Aussage ist in der Tat was dran, - was die Jungs da inzwischen machen, ist nachahmenswert – wenn man es denn kann ..

Aber vor können kommt machen und daher mache ich jetzt Schluß mit diesen Ausführungen und komme zu einigen Facts:

ARTE TV war vor Ort, es erscheint in Kürze eine Doku zum Akro Segelflug mit einem Team gemeinsam vom „Heimatplatz zum Wettbewerb“

Auch Fernsehsender ARTE war bei uns zu Gast

STARKE BRÜDER   Andreas Buch und Manfred Buch, der eine Oberpunktrichter und der andere erfolgreicher Wettbewerbspilot

     Patrick und Dominik Georg, beides erfolgreiche Piloten in der  Internationalen Klasse

Die zwei erfolgreichen Brüder Dominik und Patrick Georg mit ihrer MÜ28

     Stephan und Alexander Weitz, der eine ist schon fest etabliert,     der andere steht in den Startlöchern

ROOKIE  Starke Leistung von Maximilian Klein, bester Rookie

Volle Konzentration bei Maximilian Klein

JUGEND   Top Leistungen von Armin Kölblin und Fabian Baum

AUFSTEIGER Heinz-Robert Früh, CONTEST Sieger 2012 steigt auf     von der Sportklasse in die Inter, klasse Robert !

POKAL  bekam auch Ralf Wunder für seine Verdienste im AkroWesen   mit dem Dieter Schmitt Pokal

Dieter Schmitt Pokal 2012 an Ralf Wunder

RAUCH   klappt bei einigen schon im Start und sieht toll aus, es gab  auch richtige feurige Patronen wie bei Fabian Baum

Also Fabian liebt es heiss

PRÄSIDIUM  Karl-Robert Zahn und seine Frau waren zu Gast, ebenso Walter Peter und der Gebietsbeauftragte aus Bayern III Ludwig Pilz

Karl-Robert Zahn und Dieter Hummel

SPORTSGEIST Hans Wallner hat ihn demonstrierte das auf besondere Weise

Hans Wallner aus Österreich

Sportsmänner verstehen einander

CONTEST   Flachslanden GER war der FINALcontest 3/3 und die Sieger   stehen in den Rangfotolisten nachfolgend

GENIAL  war die Fürsorge beim MFV Albatros e.V., tolle Mannschaft !

TOLLE GESTE    Ulf Reichmann und Alexander Frich starteten eine Umlageaktion für den Verlust der Schleppmaschine von Thomas Brugisser

Freud und Leid werden geteilt

Einen weiteren Wettbewerbsbericht von mir findet Ihr unter meiner Referatsseite, nachfolgend noch die Bilder der 15. Int. Deutschen Meisterschaft, wie immer mit Unterzeilen beim Wackeln der Maus erkennbar.

Akro ist klasse

Akroseglerpiloten nehmen es mit jedem Himmel auf

Alexander und Stephan Weitz

Alles just in time, Claudia landet, Bernd hängt sich an

 

Am Samstagnachmittag

Auf dem Weg zum Flieger

Bergungsteam Fabian Baum und Stefan Eyssen

Bernd Ahrens macht sich bereit

Coach Markus und Schüler Fabian

Das Platzgelände

Die Zeichen steht auf Victory

Dominik Braun coacht RookieSieger 2012 Maximilian Klein

 

Dominik Georg in Konzentration

Ein schöner Tag wie immer

Einstudieren der Unbekannten

 

Einstudieren der Unbekannten Sportklasse

 

Fabian Baum mit seinem neuen SZD 59

Fluleiter Ingo Koschik machte einen Top-Job

Freud und Leid werden geteilt

Geburtsdaten des Markus Böhm gewünscht ...

 

Gute Stimmung im Festzelt

 

Im Sitzen ist es angenehmer

Juha Reinikka, ab 2012 eine feste Größe FINNLAND bleibt uns treu

Mann, ist der Junge gut

Marc Zimmer in passender Rauchfarbe

Mittagspause

On the way in the Acrobox

noch ist es ruhig

 

Platz 11, kommt langsam wieder

Puuh   geschafft

Ralf Wunder lässt es rauchen

Sauber Dominik

Saubere Landung von Roland Jacob CH

Schattenspender

Ralf hat eine neue Figur geflogen HAUBENABWURF ÜBER MAISS

Rauch kreuz und quer

Schön die Familie mal dabei zu haben

So dann mal eine Steilkurve zur Landung

Tja, Rauch am Boden steigert die Stimmung

Tolle Kürshow von Timo Hehr mit seiner ASK 21

Tourmanager Christian Ebert

Vater Sohn Connection

Verdiente Pause der EDV Auswerter Rainer Mahlein und seinem Kollegen

Wer darf ganz oben stehen

Ulf Reichmann bei seiner erfolgreichen Kür

Wo willst hin - genau da

 

Timo Hehr mit seiner ASK 21 HB 1982

Nachwuchspiloten noch am Lenkrad  bald am Knüppel

SIEGER Jugendwertung

SIEGER SPORTKLASSE

SIEGER INTERNATIONALE KLASSE

SIEGER CONTESTTOUR SPORT

SIEGER CONTEST TOUR INTERNATIONAL

 

Ich danke allen, die mich vor, während und nach der Meisterschaft untersützt haben und unterstützen, vielen Dank !

 

Bis bald   Euer   Christoph Fackeldey

 

Fotos: Maximilian Klein, Fabius Fackeldey, Claudia Zimmer, Christoph Fackeldey 

 

 

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